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... the tales of two sisters

Dana lives in Seattle, and Tracie lives in Germany. We are businesswomen, writers and humorists. We write about life, dating, and today's modern women.

Bravo Pavle!

Bravo Pavle!

It is so wonderful when my sister and co-blogger Dana and I can use our blog to highlight the creativities, inventions and great works of others. I just came across this newspaper article about my friend, artist Pavle Perovic and I am so proud of him and happy to share this article.

Stefan Lieser, the reporter for this article,in the Kolnische Rundschau newspaper, has described the style of the creative artistic work of Pavle Perovic as being “easily understandable, realistic, and full of scenery”.

Currently on display in the Mechernicher Galerie in the Rathaus are 31 medium to large-scale works of Pavle’s. The picture below is a self-portrait of Pavle staring at a horse. Because I know him so well, it truly amazes me how he portrays himself so perfectly from behind: the slight tilt of his head, the slant of his shoulders. . . his coolness and calm can nearly be felt.

The pictures I’ve attached are of his set of magical paint brushes, and his wife, Anna Maria and I in his atelier. Go visit! You’ll be so happy you did. (Currently Pavle and his colleague, Ante Mila’s have a fourteen piece series called the “Apostles” which is being shown in Madrid and will eventually at the tour’s end be auctioned off in Rome.)

Bravo Pavle!

KÜNSTLER PAVLE PEROVIC
Realistische Malerei im Mechernicher Rathaus
Erstellt 25.10.2015

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Sich selbst beim Betrachten eines Schimmels hat Pavle Perovic auf eine Leinwand gebannt. (Foto: Lieser)

Der Künstler Pavle Perovic zeigt 31 mittel- bis großformatige Arbeiten in der Mechernicher „Galerie im Rathaus“. 

Von Stefan Lieser

Mechernich. 
Leicht verstehbare realistische, szenische Malerei – das ist der Kunstansatz von Pavle Perovic. In der Mechernicher „Galerie im Rathaus“ zeigt er jetzt 31 mittel- bis großformatige Arbeiten, die allesamt 2014 und 2015 in seinem mittlerweile aufgegebenen Atelier in der Zikkurat in Firmenich entstanden.

Schwarzer Anzug, weißes Einstecktuch: So wie sich Pavle Perovic bei der Vernissage als Malerfürst à la Markus Lüpertz präsentiert, inszenieren sich wenige Künstler. Das stilvolle Outfit ist Programm des 1952 in Zadar an der dalmatinischen Küste in Kroatien geborenen Künstlers. Eine Erinnerung an seine Mutter, die dem jungen Pavle einst mit auf den Weg gab: „Wenn Du Arzt oder Architekt wirst, kannst Du auch in Jeans rumlaufen, wenn nicht, musst Du ordentlich angezogen sein!“
Seit dem zwölften Lebensjahr malt er. Technisch perfekt, realistisch exakt, abbildhaft und erzählend sind seine Bilder. „Wer sie sieht, weiß sofort, um was es geht. Man muss nichts erklären“, so Kurator Franz Kruse bei der kurzen Begrüßung zur Eröffnung der 17. Ausstellung in der Mechernicher Rathausgalerie.
Zu sehen sind sowohl altmeisterlich vor dunkel monochromem Hintergrund gemalte meist melancholische Porträts, Landschaftsmalerei oder auch großformatige Bilderzählungen. „Tante Emma Laden“ ist etwa eine Reminiszenz an vergangene Zeiten. Am „Dalmatinischen Haus“ ist der Putz zum Teil abgebröckelt, die Fassade hat Einschusslöcher. Doch durch die Eingangstür fällt der Blick auf eine idyllische Landschaft im schwerem Rahmen im Zimmer dahinter.

Zweimal taucht
ein Schimmel auf
Gleich zweimal taucht ein großer Schimmel auf. In „Das weiße Pferd und der Künstler“ (2,50 mal 2 Meter) ist Perovic selbst auf einem Stuhl sitzend von hinten zu sehen. Das erinnert vielleicht nicht von ungefähr an die Eitelkeit und Selbstironie Salvador Dalís und das Spielerische im Surrealismus.
In einigen bemerkenswerten Zeichnungen versucht Perovic Zeit und Vergänglichkeit darzustellen. Zu sehen ist jeweils ein großes Holzboot oder eine Barka. Alle Boote sind aufgegeben, Wind und Wetter ausgesetzt. Wer hier Assoziationen zu am Strand liegenden Flüchtlingsbooten hat, dem widerspricht der Künstler nicht. Und im 2015 entstandenen „SOS – Stop the war“ zeigt er ein Flüchtlingskind vor brennendem Heimatdorf.
„Ich war auch Flüchtling, und bin herzlich aufgenommen worden“, so Perovic. Seit 1973 lebt er mit seiner Frau in Köln und hat einen Sohn. Fast fünf Jahre lang arbeitete er in der Zikkurat, wo zusammen mit Künstlerkollege Ante Milas die 14-teilige „Apostel“-Serie entstanden ist. Sie wird derzeit in Madrid gezeigt und am Ende einer Europareise in Rom versteigert. Ein Teil des Erlöses geht an Papst Franziskus.

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